Rollstuhlversorgung – das Wichtigste für Sie kompakt aufbereitet

Sie benötigen einen Rollstuhl als Mobilitätshilfe. Was sie dabei zu beachten haben, wie Sie einen Rollstuhl auf Rezept bekommen und wer die Kosten übernimmt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Wie bekommt man einen Rollstuhl?

Ein Rollstuhl kann generell immer dann beantragt werden, wenn man dauerhaft oder vorübergehend darauf angewiesen ist. Dies kann beispielsweise nach einer OP sein oder wenn man durch einen Unfall, eine dauerhafte Erkrankung oder Ähnliches in seiner Mobilität eingeschränkt ist. Laut SGB V §33 muss ein Hilfsmittel, hier ein Rollstuhl, „... den Erfolg der Krankenbehandlung sichern, einer drohenden Behinderung vorbeugen oder eine Behinderung ausgleichen ...“.

Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Rezept von ihrem Arzt. Einen Rollstuhl Krankenkassen verordnen kann ihnen sowohl ihr Hausarzt als auch ein spezieller Facharzt.

Mit diesem Rezept kommen Sie zu uns, dem Sanitätshaus Ihres Vertrauens. Ein Rollstuhl ist für den Rollstuhlfahrer wie ein Schuh für den Fußgänger, wenn er nicht passt oder drückt, die Rollstuhlbreite beispielsweise nicht passt, dann ist das Vorwärtskommen schwierig und mitunter der Gesundheit des Benutzers nicht zuträglich.

Daher sind eine gute Beratung, Reinsetzen und Probe fahren wichtig.


Wird ein Rollstuhl von der Krankenkasse bezahlt?

Bei Ihrer Krankenkasse erhalten Sie den Rollstuhl auf Rezept. Sie müssen nur die gesetzliche Zuzahlung von 5 bis maximal 10 Euro zahlen. Und dabei ist es egal, ob Sie einen Standardrollstuhl oder einen Elektrorollstuhl für mehrere tausend Euro auf Ihrem Rezept stehen haben.

Damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt, ist es wichtig, dass der Arzt auf dem Rezept genau vermerkt, welche Art von Rollstuhl Sie benötigen.

  • auf dem Rezept sollte die entsprechende Hilfsmittelnummer eingetragen sein.
  • Brauchen Sie die Mobilitätshilfe nur vorübergehend, wird ein Standard-Rollstuhl verschrieben.
  • Neben den Standardmodellen gibt es noch weitere Rollstuhlmodelle. Diese unterscheiden sich zum Teil in ihrem Gewicht oder in ihren Funktionen. So kann beispielsweise bei einer dauerhaften Gehunfähigkeit ein Elektrorollstuhl nötig sein.
  • Entscheiden Sie sich für ein höherwertiges Modell als das verordnete, müssen Sie die Differenz zu den Kosten für das Standardmodell selbst tragen.


Auf was muss man bei der Auswahl eines Rollstuhles achten?

Die erste Frage, die Sie sich stellen müssen, um herauszufinden, welcher Rollstuhl der richtig ist, ist, welche Funktionen soll der Rollstuhl haben. Bedenken Sie dabei, wie sich Ihre körperlichen Einschränkungen im Alltag bemerkbar machen. Soll der Rollstuhl längerfristig oder auf Dauer genutzt werden, ist es eine gute Idee, eine mögliche Veränderung Ihrer Bedürfnisse zu berücksichtigen – wie wird sich Ihr Zustand im Lauf der Zeit verändern?

Ihre Körpergröße und Körpergewicht beeinflussen ebenfalls die Wahl des Rollstuhls. Die Breite des Rollstuhlsitzes sollte 4 cm breiter als Ihre Hüften sein. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Rollstuhl für Ihr Körpergewicht zugelassen ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, die Funktionen zu berücksichtigen, die Ihr Rollstuhl anbieten soll.
Wenn Sie ihn auch im Auto transportieren möchten, sollten Sie einen Faltrollstuhl kaufen, der sich ohne Werkzeug leicht zusammenklappen lässt. Wenn Sie einen Rollstuhl für Sport und Freizeit suchen, ist ein leichter Rollstuhl besser. Bewegen Sie sich hingegen auf engem Raum, sind Rollstühle mit einklappbaren Fußstützen oder sehr kompakten Maßen die richtige Wahl.

Im Allgemeinen lassen sich alle Rollstühle konfigurieren, damit sie an die Bedürfnisse des Nutzers und seiner Umgebung angepasst sind. Kleinere Modifikationen wie die Größe und Position des Sitzes können vorgenommen werden. Auch die Möglichkeit, Armstützen oder Fußstützen abzunehmen, kann unter Umständen auf langer Sicht wichtig sein.

Es gibt viele verschiedene Modelle, die auf spezielle Bedürfnisse angepasst sind. Die Wahl zwischen elektrischen und manuellen Rollstühlen bestimmt den Grad der Unabhängigkeit des Nutzers.

Elektrische Rollstühle werden eingesetzt, wenn der Nutzer den Rollstuhl nicht selbst anschieben kann.
Bei der Wahl des elektrischen Rollstuhls müssen Sie sich dafür entscheiden, welcher Antrieb für Sie am besten geeignet ist, d. h. ob der Rollstuhl vorne, in der Mitte oder hinten angetrieben wird, sowie welches Steuerungssystem Sie zur Bedienung haben möchten.

Sind Sie noch weitgehend autonom, kann ein selbst betriebener manueller Rollstuhl mit großen Antriebsrädern und Greifreifen die richtige Wahl sein. Dabei ist auch das Material eines Rollstuhls zu berücksichtigen.

Manuelle Rollstühle werden in der Regel aus einem dieser vier Materialien hergestellt:

  • Stahl ist schwer, aber auch robust und widerstandsfähig
  • Aluminium ist leicht und gut transportierbar
  • Titan ist leichter als Aluminium
  • Carbon ist besonders leicht

Sie müssen sich auch zwischen einem festen oder faltbaren Rahmen entscheiden, wenn Sie einen manuellen Rollstuhl beziehen. Stabile Rahmen sind dabei leichter, da sie keine Gelenke und Scharniere besitzen. Faltbare Rahmen sind dagegen leichter zu transportieren, doch diese Eigenschaft erschwert gleichzeitig den Antrieb.


Arten von Rollstühlen

Man unterscheidet verschiedene Arten von Rollstühlen:




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